Bogotá

Simon Bolivar Platz

Bogotá ist die Hauptstadt Kolumbiens und der Provinz Cundinamarca. Mit ihren 7,3 Millionen Einwohnern ist sie die größte Stadt Kolumbiens und außerdem eine der am schnellsten wachsenden Metropolen Südamerikas.
Bogotá bildet das Distrito Capital, das direkt der Zentralregierung untersteht, vergleichbar mit dem Sonderstatus von Washington (D.C.) in den USA. Die Stadt ist Verkehrsknotenpunkt sowie wichtigstes Wirtschafts- und Kulturzentrum des Landes mit Universitäten, Hochschulen und Museen.


Medellín

Metro von Medellín

Medellín ist die Hauptstadt der Provinz Antioquia in Kolumbien. Sie hat rund 2,3 Millionen Einwohner in der eigentlichen Stadt und 3.2 Millionen in der Agglomeration.
Die Bedeutung von Medellín fand ihren Ursprung in der ständig wachsenden Nachfrage und Produktion von Kaffee. Medellín ist der größte Hersteller von Textilprodukte und Konfektion Südamerikas, verfügt aber auch über andere Industrieanlagen in den Sektoren Chemie, Nahrung und Tabak.  


Cali

Plaza de Caicedo

Santiago de Cali ist die Hauptstadt der kolumbianischen Provinz Valle del Cauca und nach der Einwohnerzahl drittgrößte Stadt des Landes (2,6 Millionen Eiwohner). Cali bildet das ökonomische, industrielle und landwirtschaftliche Zentrum im Südwesten Kolumbiens. Mit der Gründung 1536 ist Cali eine der ältesten Städte Amerikas. Sie wird auch die "Hauptstadt des Salsa" oder "Sucursal del cielo" (bedeutet etwa: Himmelsniederlassung) genannt.


Barranquilla

Catedral Maria Reina

Barranquilla ist die Hauptstadt der Provinz Atlántico und mit 1.8 Millionen Einwohnern viertgrößte Stadt des Landes. Die Stadt liegt an der Mündung des Río Magdalena im Nordwesten des Landes. Das Klima ist karibisch warm.
Barranquilla besaß bis ins 19. Jahrhundert zunächst einen kleinen Hafen am Río Magdalena. Nachdem dessen Delta schiffbar gemacht worden war, hatte Barranquilla einen Zugang zum Meer. Damit wurde der ca. 50 km entfernte Seehafen Puerto Colombia am Karibischen Meer abgelöst.


Cartagena

Festung San Felipe

Cartagena de Indias ist die Hauptstadt des Landes Bolívar mit 1,2 Millionen Einwohnern.
Cartagena ist an der Karibikküste im Norden des Landes gelegen, zum Landesinneren durch eine Bergkette geschützt, mit dem Meer durch die Bucht Bahia de Cartagena verbunden, die durch Inseln begrenzt wird.
Cartagena ist die Stadt mit den meisten Touristen und nicht zuletzt wegen der geografischen Lage die sicherste und bestbewachte Stadt in Kolumbien.
Das komplett ummauerte alte Stadtzentrum mit Festungsring und den Stadtteilen Centro mit der Kathedrale und zahllosen Palästen im andalusischen Stil, San Diego, dem Viertel der Händler und der zahlenmäßig kleinen Bourgoisie sowie Getsemaní, dem Viertel der kleinen Leute und Handwerker, das aus dieser Zeit stammt, wurde 1959 zum nationalen Kulturerbe erklärt und ist seit 1984 UNESCO-Weltkulturerbe.